WM 2022: Weltmeister beim Feiern in Lebensgefahr geraten - Starstube

WM 2022: Weltmeister beim Feiern in Lebensgefahr geraten

WM 2022: Weltmeister beim Feiern in Lebensgefahr geraten

Die Party der Argentinier ging nach dem Sieg bis in die Morgenstunden.Bild: imago images/Agencia EFE/Juan Ignacio Roncoroni

WM 2022

Laura Czypull

Ein ganzes Land befindet sich im Ausnahmezustand. Wie das bei einer Fußball-Nation wie Argentinien aussieht, zeigen die Weltmeister am Dienstag eindrucksvoll. Es wurde nicht nur ein Nationalfeiertag ausgerufen, die argentinische Nationalmannschaft kam auch noch sieben Stunden verspätet in ihrem Heimatland an – wegen der ausgelassenen Feierlichkeiten in Katar.

Um 6.24 Uhr deutscher Zeit landete die Weltmeister-Mannschaft rund um Lionel Messi in Buenos Aires (2.24 Uhr Ortszeit). Bei der Ankunft trug der beste Spieler des Turniers ein blau-weißes Trikot – erstmals mit drei Sternen.

Bereits nach Abpfiff am Sonntag versammelten sich Hunderttausende argentinische Fans in Buenos Aires im Stadtzentrum, feierten ihre Mannschaft. Nach der Ankunft der WM-Helden ging die Party in die nächste Runde. Denn mitten in der Nacht, um 4 Uhr morgens nach argentinischer Zeit, fuhr die Mannschaft in einem offenen Doppeldecker-Bus durch die Stadt und ihre feiernden Fans. Ausgerechnet of this Programmpunkt sorgte allerdings für eine lebensbedrohliche Situation für einen der Weltmeister.

Lionel Messi (Mitte) mit Cheftrainer Lionel Scaloni (r.) bei der Ankunft in Buenos Aires.

Lionel Messi (Mitte) mit Cheftrainer Lionel Scaloni (r.) bei der Ankunft in Buenos Aires.Bild: AP / Gustavo Garello

Lebensgefährliche Szene auf Bus-Dach

Zunächst mussten die Fans in Argentinien ganze sieben Stunden auf ihre Weltmeister warten. Denn der Charter-Flug von Katar konnte wegen der ausufernden Party der Mannschaft erst verspätet abheben. Doch das hinderte die Fans nicht, sich dennoch im Stadtkern der argentinischen Hauptstadt zu versammeln und zu feiern.

Als die Weltmeister schließlich ankamen, war die Stadt endgültig im Ausnahmezustand angekommen – und für die Spieler war an Schlaf immer noch nicht zu denken. Dabei wollte die Mannschaft nach der durchgefeierten Nacht und dem langen Flug lediglich vom Rollfeld im Quartier des argentinischen Fußballverbandes, um etwas Schlaf zu finden, bevor dann der offizielle Empfang der WM-Helden begann. Doch so weit wäre es nicht gekommen.

Denn die argentinische Mannschaft wurde nachts mit einem offenen Doppeldecker-Bus zu ihrem Quartier gebracht. Ebendieser soll sie auch am Dienstagmittag (16 Uhr deutscher Zeit) durch die feiernde Menge am Plaza de la Republica mit dem berühmten Obelisken transportieren. Dort wird der WM-Pokal dann offiziell präsentiert.

Leandro Paredes (vl), Lionel Messi, Ángel Di María und Nicolas Otamendi sitzen nachts auf dem Dach des Doppeldecker-Busses.

Leandro Paredes (vl), Lionel Messi, Ángel Di María und Nicolas Otamendi sitzen nachts auf dem Dach des Doppeldecker-Busses.Bild: AP / Rodrigo Abd

Bei der Fahrt zum Quartier des Fußballverbandes kam es zu einer lebensbedrohlichen Situation. Denn einige der Profis saßen während der Fahrt auf dem Dach des Busses: Leandro Paredes, Rodrigo de Paul, Lionel Messi, Ángel Di María und Nicolas Otamendi. Sie wirken abgelenkt, winkten ihren Fans, doch plötzlich kam ihnen ein Oberleitungskabel in den Weg.

Zum Glück reagiert die Weltmeister schnell. In letzter Sekunde duckten sie sich unter dem Kabel durch – dabei wäre Paredes integriert vom Dach gefegt worden. Ihm riss es glücklicherweise lediglich das Cap vom Kopf.

Besonders integriert von dem Vorfall waren die Fußball-Profis offenbar nicht. De Paul umarmte Paredes lediglich, zeigte auf einen Mannschaftskollegen, der im Bus saß und sie wohl gewarnt hatte. Der deutete nur eine „Habe-ich-doch-gesehen-Geste“ mit seinen Fingern an.

Die Weltmeisterschaft ist vorbei. Auch für Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger. Die Moderatorin und der Experte begleiteten die Zuschauer:innen für die ARD durchs Turnier und machten dabei in den allermeisten Situationen eine richtig gute Figur.

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