WM 2022: Massive Preissenkung - Adidas verscherbelt Deutschland-Trikots - WELT - Starstube

WM 2022: Massive Preissenkung – Adidas verscherbelt Deutschland-Trikots – WELT

WM 2022: Massive Preissenkung - Adidas verscherbelt Deutschland-Trikots - WELT

EINusrüster Adidas hat nach dem WM-Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft erneut reagiert und die Preise für die in Katar getragenen Trikots massiv reduziert. Auf der Homepage der Bekleidungsfirma wurden die weißen Heimtrikots und die roten Auswärtstrikots am Freitag für 45 Euro angeboten. Der ursprüngliche Preis von 90 Euro war auf der Homepage von Adidas durchgestrichen.

Deutschland hatte am Donnerstagabend in Al-Chaur zwar mit 4:2 gegen Costa Rica gewonnen. Das Aus war durch einen 2:1-Erfolg von Japan gegen Spanien trotzdem besiegelt. Bereits 2018 in Russland war die DFB-Elf in der Vorrunde ausgeschieden.

An dieser Stelle finden Sie Inhalte von Drittanbietern

Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Einwilligung in die Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten notwendig, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter diese Einwilligung verlangen [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem du den Schalter auf „an“ stellst, stimmst du diesen (jederzeit widerruflich) zu. Dies umfasst auch Ihre Einwilligung in die Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten in Drittländer, ua die USA, nach Art. 49 (1) (a) DSGVO. Mehr Informationen dazu finden Sie . Du kannst deine Einwilligung jederzeit über den Schalter und über die Privatsphäre am Seitenende widerrufen.

14:11 Uhr: Hamann fordert Flick-Rauswurf

Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hat nach dem Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft die Ablösung von Bundestrainer Hansi Flick gefordert. „Ich halte es für ausgeschlossen, dass wir mit dem Trainer weitermachen können nach diesem Debakel“, sagte Hamann am Freitag dem Pay-TV-Sender Sky.

Dietmar Hamann geht hart mit Hansi Flick in die Kritik

Quelle: pa/SvenSimon/Frank Hörmann/SVEN SIMON

Das frühe Scheitern sei „das Ende einer großen Fußball-Nation“. Dem Deutschen Fußball-Bund stellte Hamann insgesamt ein ungenügendes WM-Zeugnis aus. „Das war jämmerlich, wie wir uns verkauft haben – auf dem Platz und außerhalb. Ich wüsste keinen Grund, warum wir in dieser Konstellation weitermachen sollten“, sagte der 49-Jährige.

Lesen Sie auch

Flick habe es in zwei Jahren nicht geschafft, eine Mannschaft zu formen, die konkurrenzfähig ist. „Es ist die Aufgabe eines Trainers, dass er sieht, welche Spieler zusammenpassen. Ich hatte in den drei Spielen nicht den Eindruck, dass da elf Spieler auf dem Platz stehen, die für das deutsche Trikot durchs Feuer gehen“, kritisierte Hamann und fügt hinzu: „Wenn ich das nicht hinbekomme, mit welchem ​​Glauben soll ich denn jetzt schauen , dass es in den nächsten 18 Monaten besser wird?“ Im Sommer 2024 steht bereits die Heim-EM an.

13:20 Uhr: Völler: „Letzte Gier fehlt“

Fußball-Weltmeister Rudi Völler (62) hat im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ die Nationalmannschaft für fehlende deutsche Tugenden kritisiert. „Man hatte das Gefühl, dass die letzte Gier fehlt. Der letzte Wille, vorne das Tor gewinnen und hinten das Tor verteidigen zu wollen“, sagte der Mann, der als Spieler 1986 im Finale stand, 1990 in Italien den Titel gewann und als Teamchef 2002 in Japan und Südkorea das Endspiel erreichte. „Wir hatten dagegen von 1990 nicht immer die beste Mannschaft“, erinnerte er sich, „aber wir haben dann doch immer wieder einen Weg gefunden, weit zu kommen, weil wir diese Gier hatten. Das habe ich bei dieser WM vermisst.“

Der frühere Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen sieht für den deutschen Fußball allerdings nicht schwarz aus. „Man kann unsere Situation nicht mit der der Belgier vergleichen“, erklärte er, „bei den Belgiern hat man wirklich das Gefühl, dass eine goldene Generation zu Ende geht. Wir aber haben Spieler wie Jamal Musiala, Florian Wirtz, Kai Havertz und Leroy Sané, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden. Dazu Joshua Kimmich, der auch erst 27 ist. Das sind wunderbare Spieler, hier ist Qualität genug vorhanden.“

12:46 Uhr: Scholz verzögert deutsches Aus

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bedauert das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft. „Der Bundeskanzler ist glaube ich wie alle Fußballfans in Deutschland bedrückt darüber, traurig, dass die deutsche Nationalmannschaft nicht weiter gekommen ist“, sagte der berühmte Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Freitag in Berlin. Scholz habe noch am Abend Donnerstag Bundestrainer Hansi Flick eine „freundliche SMS“ geschrieben und „herzliche Grüße“ an die deutschen Spieler ausrichten lassen.

11:54 Uhr: Lob für Frappart

Schiedsrichterin Stéphanie Frappart hat nach ihrem historischen WM-Auftritt in Katar ein Lob von „L’Equipe“ erhalten. „Gelungene Premiere für Stéphanie Frappart bei der Weltmeisterschaft“, titelte das renommierte französische Fachblatt und beschrieb den ersten Einsatz einer Unparteiischen in der Geschichte bei einer Fußball-WM der Männer so: „Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ohne Zweifel, aber ein großer für die Stellung der Frau in der Sportwelt.“

Frappart hatte in Al-Chaur den 4:2-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Costa Rica geleitet und damit auch das Turnier-Aus des Weltmeisters von 2014 auf dem Platz erlebt. Die 38-Jährige habe Eindruck hinterlassen, wie sie das Spiel geleitet habe, schrieb „L’Equipe“: „Zwölf Fouls, eine Gelbe Karte, siebenmal Abseits – die Bilanz eines intensivs, aber nicht ruppigen Spiels.“

11:27 Uhr: Chaos am Flughafen – Neuendorf vermeidet Jobgarantien

Lesen Sie auch

FIFA WM Katar 2022 - Deutschland Pressekonferenz

10:50 Uhr: Lineker veräppelt Deutschland

Gary Lineker konnte sich eine Spitze in Richtung der deutschen Nationalmannschaft nicht verkneifen. Der ehemalige englische Nationalspieler hat seinen legendären und oft zitierten Spruch nach der deutschen Blamage bei der WM in Katar abgewandelt.

Lineker begann mit dem Satz, den er 1990 nach dem verlorenen WM-Halbfinale gegen Deutschland gesagt hatte: „Fußball ist ein einfaches Spiel. 22 Männer jagen 90 Minuten einen Ball und am Ende gewinnen immer die Deutschen“, schrieb er auf Twitter und ergänzte dann süffisant: „Wenn sie es durch die Gruppenphase schaffen.“ Dazu stellte er ein Video, auf dem er selbst und die beiden offiziellen Ex -Profis Micah Richards und Alan Shearer in Brüllendes Gelächter ausbrechen.

Gary Lineker hat das deutsche Aus gut amüsiert

Gary Lineker hat das deutsche Aus gut amüsiert

Quelle: Tim P. Whitby/WireImage

Auch zum umstrittenen Siegtor der Japaner im Spiel gegen Spanien hatte Lineker eine Pointe bereit. In Anlehnung an die knappe Entscheidung, ob der Ball beim Querpass von Kaoru Mitoma mit vollständigem Umfang hinter der Linie war, postete Lineker ein Bild des legendären Wembley-Tors der WM 1966. Dazu setzte er den Satz: „Definitiv über der Linie.“ Der Ball war damals eindeutig auf der Torlinie aufgeprallt, das Tor hatte trotzdem gezählt.

An dieser Stelle finden Sie Inhalte von Twitter

Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Einwilligung in die Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten notwendig, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter diese Einwilligung verlangen [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem du den Schalter auf „an“ stellst, stimmst du diesen (jederzeit widerruflich) zu. Dies umfasst auch Ihre Einwilligung in die Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten in Drittländer, ua die USA, nach Art. 49 (1) (a) DSGVO. Mehr Informationen dazu finden Sie . Du kannst deine Einwilligung jederzeit über den Schalter und über die Privatsphäre am Seitenende widerrufen.

10:30 Uhr: Belgien auf Trainersuche

Während beim deutschen Nationalteam noch über die Folgen des erneuten Vorrunden-Aus debattiert WIRD, ist man in Belgien bereits einen Schritt weiter. Die Rode Duivels stehen vor einem Neuaufbau des überalterten Nationalteams und müssen sich einen neuen Trainer suchen. „Mit seinem Team hinterlässt Roberto ein riesiges Erbe für die künftigen belgischen Fußball-Generationen“, sagte Verbandspräsident Peter Bossaert nach dem spontanen Rücktritt von Roberto Martínez als Nationaltrainer und Technischer Direktor des belgischen Fußballverbandes RBFA. Der 49 Jahre alte Spanier war unmittelbar nach dem 0:0 am Donnerstag in Al-Rajjan gegen Kroatien zurückgetreten. Durch den verpassten Sieg im letzten Gruppenspiel schied Belgien erstmals seit 1998 bereits in der Vorrunde eine WM-Endrunde aus.

8:58 Uhr: Klinsmann: „Ein Hurrikan zieht auf“

Für Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist das Vorrunden-Aus der deutschen Mannschaft eine „riesige Enttäuschung“. Der Deutsche Fußball-Bund wird nun „seine Analyse beginnen, und es wird alles hinterfragt, von einem Ende zum anderen, während ein Hurrikan von den deutschen Medien aufzieht. Die nächsten Tage werden sehr, sehr rau und schwierig“, schrieb der Weltmeister von 1990 in seiner Newsletter-Kolumne für die britische BBC.

„Deutschland hat das Weiterkommen nicht verdient“, fasste Klinsmann zusammen. Das Team sei „in allen drei Gruppenspielen zu unbeständig“ gewesen und habe im Angriff die notwendige Effizienz vermissen lassen. Die Heim-EM 2024 könnte bei der Neuausrichtung helfen. „Deutschland hat jetzt anderthalb Jahre Zeit, um sich auf die EM zu beteiligen. Das kann eine gute Sache sein, es kann helfen, den Fokus neu auszurichten“, meinte Klinsmann.

8:19 Uhr: Luis Enrique Sauer trotz Weiterkommen

Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique hat sich trotz des Achtelfinal-Einzugs ernüchtert gezeigt. „Ich habe nichts zu feiern, ich bin überhaupt nicht zufrieden. Wenn Japan noch zwei Tore mehr gebraucht hätte, hätte sie uns die reingemacht“, sagte der 52-Jährige nach der 1:2 (1:0)-Niederlage am Donnerstagabend gegen die Asiaten. „Wir sind fürs Achtelfinale qualifiziert, das war das Ziel. Aber nicht auf diese Kunst.“

Luis Enrique war überhaupt nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft

Luis Enrique war überhaupt nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft

Quelle: dpa/LiGa

Der Spanien-Coach sprach von „zehn Minuten Panik“ angesichts von zwei Gegentoren direkt nach der Pause. „Fußball ist manchmal ein unerklärlicher Sport“, sagte er. Enrique hatte nach eigenen Angaben nicht mitbekommen, dass seine Mannschaft zwischendurch für drei Minuten ausgeschieden gewesen wäre – bei der 2:1-Führung von Costa Rica im parallelen Spiel gegen Deutschland. „Wie? Wir waren draußen?“, sagte Luis Enrique auf eine entsprechende Frage in der Pressekonferenz. „Ich wusste es nicht, ich war aufs Spiel konzentriert.“ Sonst hätte er „einen Herzinfarkt bekommen“.

7:54 Uhr: Großer Jubel in Japan

Japans nächster großer Coup hat auch die heimische Bevölkerung in Begeisterung versetzt. Trotz der ungünstigen Anstoßzeit (Ortszeit Tokio 4.00 Uhr) feierten zahlreiche Menschen in der Nacht zum Freitag das 2:1 (0:1) gegen Spanien, das Japan den Gruppensieg und der DFB-Elf das Vorrundenaus bescherte. Die Sportzeitung „Nikkan Sports“ produziert direkt eine Sonderausgabe, um über den unerwarteten Erfolg zu berichten. This konnte im ganzen Land an Druckern in sogenannten Convenience-Stores, die 24 Stunden geöffnet sind und an jeder Straßenkreuzung zu finden sind, bezogen Werden. Auch auf der weltberühmten Kreuzung im Tokioter Szene-Stadtteil Shibuya strömten die Fans nach dem Sieg aus den Lokalen, wo sie das Spiel im Fernsehen verfolgt hatten, und jubelten.

7:32 Uhr: Der Abreiseplan des DFB-Teams

Die deutsche Nationalmannschaft wird nach dem WM-Scheitern am Freitag um 14.30 Uhr Ortszeit (12.30 Uhr/MEZ) von Doha aus nach Frankfurt zurückfliegen. Das teilte der DFB wenige Stunden nach dem Gruppen-Ko in Katar mit. Die Ankunft in Deutschland wird am frühen Abend erwartet.

Lesen Sie auch

Costa Rica – Deutschland: Gruppe E – FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022

DFB-Präsident Bernd Neuendorf wird vor dem Abflug noch zur Mannschaft sprechen und vor Medienvertretern ein Statement abgeben. Es wird damit gerechnet, dass sich der 61-Jährige auch zur Zukunft von Bundestrainer Hansi Flick und DFB-Direktor Oliver Bierhoff äußert. Konkrete Personalentscheidungen zeichneten sich in der Nacht nach dem 4:2 gegen Costa Rica, das nicht zum Einzug ins Achtelfinale gereicht hatte, nicht ab.

.
#Massive #Preissenkung #Adidas #verscherbelt #DeutschlandTrikots #WELT