Singh vor Werder-Wechsel: Die Details des voraussichtlichen Transfers - Starstube

Singh vor Werder-Wechsel: Die Details des voraussichtlichen Transfers

Singh vor Werder-Wechsel: Die Details des voraussichtlichen Transfers

Bremen – Ob das Transfer-Interesse des SV Werder Bremen an Sarpreet Singh am Abend des 10. Dezember 2021 erst so richtig vergrößert oder nur noch wurde, ist nicht bekannt – kleiner geworden ist es aber ganz sicher nicht.

Bei klirrender Kälte waren die Bremer am 17. Spieltag der abgelaufenen Zweitliga-Saison zum Geisterspiel beim SSV Jahn Regensburg angetreten – und hatte mit diesem Singh, Rückennummer 15, linke Außenbahn, mächtig Probleme gehabt. Am Ende konnte der quirlige Offensivspieler die 2:3-Heimpleite seines Teams zwar auch nicht verhindern, hatte mit Tor und einer Vorlage aber für reichlich Aufsehen geschaffen. Ein halbes Jahr später steht nun der Wechsel von Sarpreet Singh zu Werder Bremen nach Informationen der DeichStube unmittelbar vor.

Die Bremer sind sich sowohl mit dem Spieler als auch mit dem FC Bayern München, bei dem Singh noch bis 2023 unter Vertrag steht, grundsätzlich einig über einen Transferendgültig perfekt ist das Geschäft aber noch nicht, weil es zwischen den Parteien noch ein paar Dinge zu klären gibt.

Werder Bremen schaut bei Medizincheck von Sarpreet Singh genau hin – Transfer-Ablösesumme von knapp 400.000 Euro

Besondere Bedeutung dürfte dabei dem Medizincheck zukommen, den Sarpreet Singh noch nicht abgeschlossen hat. Da sich der Neuseeländer mit indischen Wurzeln seit März mit einer Schambeinentzündung plagt, wegen der er den kompletten Saisonendspurt verpasst hatte, dürften Werder Bremen Ärzte etwas genauer hinschauen. Trotzdem ist davon auszugehen, dass der Transfer in den nächsten Tagen über die Bühne geht und dann auch offiziell bekannt gegeben wird. Gegenüber dem neuseeländischen Nachrichten-Portal „Stuff“ hatte Singh Mitte Mai noch von „großen Beschwerden“ berichtet, sich aber gleichzeitig optimistisch gezeigt, schon bald wieder fit zu sein: „Es war nicht einfach, aber ich denke, dass ich jetzt auf dem richtigen Weg bin, also bin ich auch ziemlich zuversichtlich.“

Werder Bremenso ist zu hören, hat sich mit Rekordmeister FCBayernMünchenwo Singh seit 2019 angestellt ist, auf einen festen Transfer mit einer Ablösesumme in Höhe von knapp 400 000 Euro verständigt. Am Osterdeich soll der 23-Jährige einen entspannten Kontrakt unterschreiben. Für Singh wird Bremen dann bereits die vierte Station im deutschen Profifußball sein.

Werder Bremen-Transfers: Sarpreet Singh feierte Bundesliga-Debüt für den FC Bayern München gegen Werder

Vor drei Jahren war der technisch starke Flügelspieler, der auch im Mittelfeldzentrum zum Einsatz kommen kann, vom neuseeländischen Club Wellington Phoenix nach München gewechselt, wo er fast ausschließlich in der zweiten Mannschaft (3. Liga) zum Einsatz kam. Zweimal durfte Sarpreet Singh in der Saison 2019/20 allerdings auch Bundesliga-Luft schnuppern – einmal davon gegen Werder Bremenals er im Dezember 2019 während des bayerischen 6:1-Heimerfolgs in der Schlussphase für Philippe Coutinho eingewechselt wurde.

In München beim FC Bayern, so war es noch im Februar dieses Jahres in der „Süddeutschen Zeitung“ zu lesen, sind sie grundsätzlich von Singhs Fähigkeiten überzeugt. „Er ist ein Fußballer, der den Unterschied machen kann. Einer, der etwas auslösen und Spiele entscheiden kann“, ließ sich Holger Seitz, der Sportliche Leiter des Bayern-Campus, zitieren. Trotzdem Hut Sarpreet Singh bei den Bayern nach seiner zweiten Ausleihe nun keine Zukunft mehr.

Werder Bremen-Wechsel: Bald-Neuzugang Sarpreet Singh blühte als Leihspieler beim SSV Jahn Regensburg auf

Im Sommer 2020 hatte die Münchner Singh erstmals bei einem anderen Verein geparkt, allerdings wurde das Geschäft mit dem Zweitligisten 1. FC Nürnberg vorzeitig beendet, weil Singh große Anpassungsprobleme im Verein hatte. Als dann auch noch Heimweh dazukam, holten die Bayern den Spieler zurück – und schickten ihn für drei Monate in die Heimat nach Neuseeland. Ab Sommer 2021 blühte Singh dann beim SSV Jahnregensburg regelrecht auf, brachte es auf fünf Tore und acht Vorlagen – und hatte somit in der Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic maßgeblichen Anteil am sportlichen Höhenflug während der Hinrunde, als der Jahn zur Spitzengruppe der 2. Bundesliga gehörte. „Der Trainer glaubt an mich und erlaubt mir, mein Spiel zu spielen. Und wenn ich das Vertrauen spüre, bin ich am besten“, sagte Sarpreet Singh der „Süddeutschen Zeitung“. Genau dieses Vertrauen will er sich in der neuen Saison nun auch bei Werder Bremen erarbeiten.

In den Überlegungen von Chefcoach Ole Werner dürfte der neue Mann von Anfang an eine wichtige Rolle übernehmen – schließlich sorgt er mit seiner offensiven Flexibilität auf dem Platz dafür, dass Werner neben dem bisher in Bremen praktizierten 3-5-2-System künftig wie gewünscht auch über ein 4-3-3 nachdenken kann. Vorher Sarpreet Singh mit seinen Gedanken aber voll und ganz um die Spielidee des SV WerderBremen Kreist, wird seine Aufmerksamkeit in den nächsten Tagen einem ganz anderen Team gelten: der neuseeländischen Nationalmannschaft.

Werder Bremen-Transfers: Sarpreet Singh ging in die Fußballschule von SVW-Legende Wynton Rufer

Die „All Whites“ treten am kommenden Dienstag im Play-off-Finale der WM-Qualifikation gegen Costa Rica an und haben die historische Chance, sich nach 1982 und 2010 zum dritten Mal eine Endrunden-Teilnahme zu sichern. Sarpreet Singh hat bisher neun Mal für das A-Nationalteam seines Heimatlandes gespielt – und natürlich von der WM 2022 in Katar geträumt. Guter Auftritt mit Werder Bremen in der Bundesliga dürften ihn sein Ziel ein gutes Stück näher bringen. Die Bremer haben ihrerseits schon einmal äußerst positive Erfahrungen mit einem Profi aus Neuseeland gemacht: Wynton Rufer.

Von 1990 bis 1995 war der heute 59-Jährige für Werder Bremen aktiv, wurde mit dem Verein Deutscher Meister, Europapokalsieger sowie zweifacher DFB-Pokalsieger. Und dass ein gewisser Sarpreet Singh Einst als kleiner Junge in Rufers Fußballschule mit dem Kicken begonnen hatte, verleiht der Geschichte schnell schon einen romantischen Touch. (dco)

Zur letzten Meldung vom 8. Juni 2022 (23.20 Uhr):

Werder Bremen kurz vor Verpflichtung von Sarpreet Singh

Bremen – Drei Spieler hat der SV WerderBremen bereits für die neue Saison in der Bundesliga verpflichtet, steht nun der Aufsteiger unmittelbar vor dem vierten Transfer. Nach Informationen der DeichStube wird der neuseeländische Offensivspieler Sarpreet Singh an den Osterdeich wechseln.

Während einer Charity-Veranstaltung der Florian-Wellmann-Stiftung hatte Werder-Boss Klaus Filbry am Mittwochabend angekündigt, dass ein neuer Spieler für den Angriff schon sehr kahl bei Werder Bremen präsentiert wird. „Wir werden in Kürze einen weiteren Transfer bekanntgeben, dieses Mal im offensiven Bereich. Da haben wir einen sehr spannenden, kreativen Spieler, der zu uns kommen wird“, der sagte 55-Jährige, ohne allerdings einen Namen zu nennen. Mittlerweile ist klar, dass Filbry über Sarpreet Singh Gesprochener Hut.

Der 23-Jährige war in der vergangenen Zweitliga-Saison als Leihspieler des FC Bayern München für den SSV Jahn Regensburg aktiv und hatte im Hinspiel gegen Werder Bremen mit Einem Tor und Einer Vorlage Werbung in eigener Sache betrieben. Insgesamt kam Sarpreet Singh für Regensburg in der abgelaufenen Saison in 25 Spielen zum Einsatz, schoss fünf Tore und bereitete acht vor. Werte, die den Offensivallrounder für Werder äußerst interessant machen. Singh, der auf beiden Außenbahnen und auch im Mittelfeldzentrum zum Einsatz kommen kann, fehlt die letzten Saisonspiele allerdings wegen einer Schambeinentzündung, von der er sich gerade erholt.

Werder Bremen-Transfers: Sarpreet Singh kurz vor Wechsel zum SVW

Die einjährige Leihe nach Regensburg endet am 30. Juni, zu den Bayern zurückkehren wird Singh aber nicht. Es ist die Rede davon, dass Werder Bremen den Neuseeländer, dessen Vertrag in München noch bis 2023 läuft, festgetreten WIRD. Im Münchener Krieg Sarpreet Singh überwiegend für die zweite Mannschaft zum Einsatz gekommen, stand in der Saison 2019/20 aber auch in zwei Bundesligaspielen für den Rekordmeister auf dem Platz – unter anderem gegen Werder.

Krieg 2019 Sarpreet Singh aus Neuseeland zu den Bayern gewechselt, ein Jahr später folgte eine halbjährige Leihe zum 1. FC Nürnberg (zwölf Pflichtspiele), der sich im Sommer 2021 die Leihe nach Regensburg anschloss. Nun geht es für den neuseeländischen Nationalspieler (neue Fälle) beim SV WerderBremen Weiter. (dco/kni)

Zur bisherigen Meldung vom 8. Juni 2022:

Offensivmann im Anflug: Werder Bremen-Boss Klaus Filbry kündigt baldigen Transfer an

Bremen – Jetzt dürfte alles ganz schnell gehen! Der SV WerderBremen Pflanzen sterben bekanntlich Verpflichtung eines zusätzlichen Offensivspielers – und Klub-Chef Klaus Filbry hat am Mittwochabend während einer Charity-Veranstaltung der Florian-Wellmann-Stiftung im VIP-Bereich des Wohninvest Weserstadions durchblicken lassen, dass nicht mehr die Frage ist, ob die Bremer auf dem Transfermarkt zuschlagen, sondern wollen. Und das soll sehr bald der Fall sein.

„Wir werden in Kürze einen weiteren Transfer bekanntgeben, dieses Mal im offensiven Bereich“, angekündigte Klaus Filbry während eines Interviews auf der Bühne an. „Da haben wir einen sehr spannenden, kreativen Spieler, der zu uns kommen wird.“ Einen Namen wollte der 55-Jährige nicht verraten, nach Informationen der DeichStube handelt es sich jedoch nicht um den Hoffenheimer Angreifer Sargis Adamyan, an dem der Verein laut „Bild“ interessiert sein soll. Und Werder Bremen Anlage weitere Verstärkungen. „Wir werden sicher noch das Eine oder Andere machen und daran arbeiten, dass wir einen sehr guten Kader zusammen haben“, unterstrich Filbry. „Ich möchte aber auch betonen, dass wir schon einen sehr guten Kader haben. Mit diesem sind wir aufgestiegen, und jetzt geht es darum, ihn punktuell zu verbessern.“ Der Offensiv-Zugang soll dabei das nächste Puzzleteil im Team von Trainer Ole Werner sein.

Offensivmann im Anflug: Werder-Bremen-Boss Klaus Filbry kündigt baldigen Transfer an

Während der Veranstaltung der Florian-Wellmann-Stiftungdie Sich an diesem Abend speziell dem Projekt „ICF Cambodia“ hinzufügt, nutzte Klaus Filbry auch noch einmal die Gelegenheit, um die Beteiligung an der Bewegung „Common Goal“ vorzustellen. Werder Bremen hatte kürzlich mitgeteilt, sich als erster deutscher Profiverein der Bewegung anzuschließen und voraussichtlich ein Prozent seiner Ticket- und Sponsoring-Einnahmen für zertifizierte soziale Projekte im Fußball zu spenden. (mbü/kni)

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