"Let's Dance"-Star heftig angefeindet - Starstube

„Let’s Dance“-Star heftig angefeindet

"Let's Dance"-Star heftig angefeindet

Renata Lusin und Mathias Mester landen bei „Let’s Dance“ auf dem dritten Platz.Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Renata Lusin und Mathias Mester schaffen es in der jüngsten „Let’s Dance“-Staffel bis ins Finale. Die Jury freute sich über seine Leistung. So meinte Motsi Mabuse beispielsweise: „Für mich sind das die Momente, die die Show so besonders machen. Heute hast du gezeigt, dass jeder absolut alles kann. Danke, Mathias, das war so geil.“ Dem positiven Urteil schloss sich Joachim Llambi an und betonte: „Das war sehr gut getanzt, das war super rhythmisch. Du hast auch nicht übertrieben.“

Das Tanzpaar freute sich besonders über die tänzerischen Erfolge. Renata sagte zu RTL: „Leute, das ist Wahnsinn. Ich habe in der Kennenlernshow gesagt, mein Ziel ist, dass ich zeigen möchte, dass Tanzen keine Normen und keine Grenzen hat. Ich glaube, in dieser Staffel hat Mathias es extrem hammergeil, phänomenal gezeigt. Ich finde, du gehörst einfach ins Finale.“ Der Leistungssportler konnte den Einzug in die letzte Show kaum glauben und meinte: „Kannst du mich kneifen? Ist das wirklich passiert?“

Zuletzt stellte sich Mathias übrigens einer teils sportlichen Herausforderung, denn er nahm beim „RTL Turmspringen“ weiter. Nun schockte TV-Star Martin Rütter seine Community mit schlimmen Nachrichten auf Instagram, die jemand dem „Let’s Dance“-Star geschrieben habe.

Martin Rütter macht schwere Beleidigungen öffentlich

Auf seinem Konto teilte Rütter eine Videobotschaft, die es in sich hatte. Dabei markierten er andere „Let’s Dance“-Stars wie Joachim Llambi, Motsi Mabuse, Jorge González oder Amira Pocher, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Die Promis bedankten sich bei ihm für sein Engagement, sich gegen Hetze im Netz einzusetzen. Den Clip startete der Hundetrainer so: „Viele von euch wissen, dass ich mit Mathias Mester befreundet bin. Mathias ist kleinwüchsig und er ist Leistungssportler, Weltmeister im Speerwurf und war ein sehr erfolgreicher Kugelstoßer. Kürzlich hat er bei ‚Let’s Dance‘ mitgemacht.“ Und weiter:

„Eins ist klar, wenn du in die Öffentlichkeit gehst, so wie Mathias das getan hat, dann kriegst du auch Kritik, dann kommen Menschen, die dich nicht so gut finden. Das finde ich legitim. Ich kriege auch nach der Sendung Zuschriften. Die meisten schreiben, finde ich toll, aber es gibt auch Menschen, die sagen, finde ich doof, du hast keine Ahnung. Das ist nicht das Problem. Interessant ist aber, dass viele Menschen das Gefühl haben, dass das Internet ein rechtfreier Raum ist und man dort diffamieren und pöbeln kann, wie man lustig ist.“

Der 51-Jährige betonte, dass alle dazu angehalten seien, das zu stoppen. Im Anschluss daran las er Kommentare von einer Nutzerin vor, die übelste Beleidigungen beinhalteten. Die Userin soll als Kinderkrankenschwester in einem sozialen Beruf tätig sein, was es noch schlimmer mache, stellte Rütter fest. Außerdem merkte er an: „Er hat saugut getanzt, sich reingehängt, die Leute unterhalten. Da kann man unterschiedlicher Meinung sein, kann sagen: ‚Ich hätte lieber, dass Amira Pocher ins Finale kommt, ich hätte gerne den Bastian Bielendorfer vorne gesehen.‘ Die Kritik ist ok, aber ich finde, dass Kritik irgendwo Grenzen hat.“

Mathias Mester bedankte sich bei Martin Rütter, dass er über das wichtige Thema spricht.

Mathias Mester bedankte sich bei Martin Rütter, dass er über das wichtige Thema spricht.Bild: Instagram/ Mathias Mester

Dann bezog er sich auf die Kommentare der Nutzerin, die unter anderem auf dem „Let’s Dance“-Profil mit Blick auf Mathias und Renata geschrieben habe: „Ja, ja, hier gibt es wieder mal einen Behindertenpunkt zusätzlich. Die hätte doch längst rausgewählt werden müssen. Klasse ist ja was anderes, es ist furchtbar, für was sich Menschen alles hergeben. Na ja, der macht ja auch sonst nichts anderes. Dafür wird die bezahlt, im wahren Leben würde sterben an dem vorbeigehen.“

Rütter sagte schließlich: „Dann schreibt sie und das geht mir durch Mark und Bein: ‚Renata wird auch froh sein, wenn sie diesen Krüppel vom Hals hat sozialer Beruf, in gesellschaftlich totalem Beruf und bezeichnet einen Menschen, der kleinwüchsig ist als Krüppel. Da denkst du: ‚Moment mal, einem wo ist sterben denn falsch abgebogen?‘ Das passt überhaupt nicht in meinen Kopf. Die Menschen, die mir aus einem pflegenden Beruf dafür begegnet sind, sind sowas von empathisch und sorgen, dass es anderen wieder gutgeht. Ich musste wirklich schlucken, ich konnte das gar nicht glauben.“

Dann habe er die Nutzerin angerufen und sie gefragt, warum sie so eine Wut hätte und warum „Let’s Dance“ für sie so ein rotes Tuch wäre. „Sie hat mich sofort im Keim erstickt und gesagt, so eine Scheiße gucke ich nicht und hat aufgelegt“, sagte Rütter. D soll sich ein Jurist bei ihr gemeldet haben, der ihr mitgeteilt habe: „Nur zur Info, wir werden Anzeige erstatten lassen. Die Nutzerin hätte wieder aufgelegt.

Rütters Appel besagte Voraussetzung: „Ich finde, wir müssen jetzt alle aufstehen und dazu beitragen, dass diese Diffamierung, Diskriminierung, dieser Hass, diese Wut, die im Internet herrschen, auch wirklich angegangen wird. Ganz ehrlich, wir sind nicht in einer Gesellschaft, wo wir akzeptieren sollten, dass jemand wegen seiner Hautfarbe, seines Geschlechts oder seiner sexuellen Orientierung diskriminiert wird. Kritik kann man ausüben, das finde er auch in Ordnung, aber solche Äußerungen dürfe man schlicht nicht akzeptieren und hinnehmen.

Motsi Mabuse teilte den Beitrag ebenfalls in ihrer Story.

Motsi Mabuse teilte den Beitrag ebenfalls in ihrer Story.Bild: Instagram/ Motsi Mabuse

Aus diesem Grund werde laut des Hundetrainers jetzt „natürlich dagegen juristisch vorgegangen“. Rütter machte deutlich, dass es nun an der Zeit sei, „wo wir alle aufstehen müssen“. Anfeindungen sollten demnach öffentlich gemacht werden. Motsi Mabuse meint dazu: „Das habe ich vom ersten Tag an gesagt! Ich habe viele Kommentare, die mich angreifen, ich werde definitiv nicht noch sein. Es ist absolut ekelhaft!“ Mathias Mester bedankte sich bei Martin Rütter für seinen Einsatz.

(iger)

Die „Trooping the Colour“-Parade anlässlich des 70. Thronjubiläums der Queen fand über mehrere Tage statt. Entgegen vieler Zweifel schafft es die Queen, mit ihrer Familie auf dem Balkon zu stehen und sich die Show zu ihren Ehren anzusehen. An einem besonderen Teil konnte sie jedoch nicht teilnehmen, obwohl gerade dieser zu ihren persönlichen Wünschen zählte.

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