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Favoriten, DTB-Stars, TV – Alle Infos zu den Australian Open

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Favoriten, DTB-Stars, TV – Alle Infos zu den Australian Open

05.01.2023|11:20 Uhr|von Dennis Ebbecke

Favoriten, DTB-Stars, TV - Alle Infos zu den Australian Open

Zum 111. Mal werden die Australian Open ausgetragen. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres 2023 steht bei Spielerinnen und Spielern traditionell hoch im Kurs, wird daher auch als „Happy Slam“ bezeichnet. Und auch die Tennisfans in Europa sind für das Turnier in Melbourne gerne bereit, sich sterben eine oder andere Nacht um die Ohren zu schlagen. Hier sind die wichtigsten Infos zu dem Major in „Down Under“!

Wann und wo finden die Australian Open 2023 statt?

Am 16. Januar 2023 öffnen die Australian Open 2023 ihre Pforten – mit dem Hauptfeld, nachdem zuvor bereits die Quali ausgespielt wurde. Das erste Grand Slam des Jahres endete am 29. Januar mit dem Herren-Finale, bereits einen Tag zuvor (28.01.) fällt bei den Damen im Endspiel die Entscheidung. Gespielt wird seit 1988 im Melbourne Park mit seinen insgesamt 24 Hartplätzen. Der Centre Court befindet sich in der Rod Laver Arena, der Platz für 14.820 Zuschauer bietet. Neben der größten Spielstätte sind auch die John Cain Arena (10.000 Plätze) und die Margaret Court Arena (7.500 Plätze) mit einem Schiebedach ausgestattet.

Wer zeigt die Australian Open im TV und im Stream?

Wie gewohnt werden die Australian Open auf den Hauptsendern Eurosport 1 (Free-TV) und Eurosport 2 (Pay-TV) ausgetragen. Wer nichts passieren möchte, kann die weiteren Matches im kostenpflichtigen Stream auf Discovery+ (5,99 € pro Monat) verfolgen. DAZN-Abonnenten haben ebenso die Option, Eurosport 1 und 2 live zu streamen.

Bei Eurosport ist diesmal wieder Boris Becker als Experte mit von der Partie. Nach seiner Haftentlassung begleitet der frühere Australian-Open-Sieger Top-Matches an der Seite von Kommentator Matthias Stach, mit dem er außerdem zweimal täglich durch die Sendung „Matchball Becker“ führen wird. Barbara Rittner analysiert Maches in „First Serve Rittner“ gemeinsam mit Birgit Nössing.

Wann beginnen die Spiele und wie groß ist der Zeitunterschied?

Melbourne ist Deutschland um zehn Stunden voraus. Wer die Day Session, die in der Regel um 11 Uhr deutscher Zeit beginnt, in vollen Zügen genießen möchte, müsste auch seinen Schlafrhythmus entsprechend anpassen. Die Night Session begann um 19 Uhr australischer Zeit (9 Uhr deutscher Zeit).

Wer sind die Titelverteidiger bei den Australian Open?

Rafael Nadal konnte sich im vergangenen Jahr zum König von Melbourne krönen – zum zweiten Mal nach 2009. Seinen ersten Titel in „Down Under“ nach 13 Jahren sicherte sich der Spanier im packenden Fünfsatzfinale gegen Daniil Medvedev. Bei den Damen holte sich Ashleigh Barty endlich ihren Heimsieg, bezwang Danielle Collins in zwei Sätzen. Es sollte ihr letzter Titel gewesen sein, im März 2022 beendete die Australierin mit 25 Jahren überraschend ihre Karriere. Einen Erfolg vor heimischem Publikum feierten im Vorjahr übrigens auch Nick Kyrgios und Thanasi Kokkinakis, die im Herren-Doppel triumphierten.

Wer sind die Rekordsieger und Favoriten?

Novak Djokovic ist zurück! Nachdem er 2022 ohne ausreichenden Impfstatus nicht antreten durfte, aber dennoch für ein Einreise-Chaos gesorgt hatte, möchte der Serbe diesmal wieder für sportliche Schlagzeilen sorgen. Mit neun Titeln ist er vor Roger Federer (6) und Andre Agassi (4) der Rekordchampion. Triumphiert der Weltranglistenfünfte in Melbourne zum zehnten Mal, würde er mit Titelverteidiger und Rekord-Grand-Slam-Sieger Nadal gleichziehen. Der Spanier konnte bisher 22 Majors für sich entscheiden. Als noch heißer Anwärter auf den Thron gilt allerdings dessen Landsmann Carlos Alcaraz. Der 19-Jährige ist die Nummer eins der Welt und konnte zuletzt bei den US Open den Pokal in Höhe recken. Medvedev sollte man nach zwei Final-Niederlagen in Folge ebenfalls auf dem Zettel haben.

Im Damen-Feld wird sowohl die Titelverteidigerin Barty als auch die Rekordsiegerin Serena Williams (7 Titel) schmerzlich vermisst. Nicht nur aus diesem Grund werden die Blicke auf Iga Swiatek liegen. Die Weltranglistenersten aus Polen gewannen 2022 unter anderem die French Open und die US Open, in Melbourne war jedoch im Halbfinale Schluss. Auf den Plätzen zwei und drei in der Setzliste gehen Ons Jabeur aus Tunesien und Jessica Pegula aus den USA an den Start.

Welche Deutschen sind bei den Australian Open 2023 mit von der Partie?

Endlich steht Alexander Zverev wieder auf dem Tennisplatz. Den Traum von seinem ersten Grand-Slam-Titel wird er sich bei den Australian Open wohl nicht erfüllen können, doch das ist zunächst zweitrangig. Der in Melbourne an zwölf gesetzte Deutsche hatte sich bei den French Open 2022 schwer verletzt, drei Außenbänder im rechten Sprunggelenk waren gerissen. Sicher im Hauptfeld stehen außerdem Oscar Otte und Daniel Altmaier.

Als bestplatzierte DTB-Dame schlägt Jule Niemeier (WTA #65) bei diesem Turnier auf. Angelique Kerber (Siegerin 2016), mittlerweile nicht mehr unter den Top 100 der Welt, setzt aufgrund ihrer Schwangerschaft diesmal auf. Neben Niemeier sind Tatjana Maria, Tamara Korpatsch und Laura Siegemund dabei.

Wann beginnt die Quali und welche Deutschen dürfen sich Hoffnungen machen?

Eine Woche vor dem Hauptfeld-Auftakt, am 9. Januar 2023, beginnt in Melbourne bereits die Qualifikation. Yannick Hanfmann, Jan-Lennard Struff, Maximilian Marterer und Cedrik-Marcel Stebe bräuchten jeweils drei Quali-Siege, um den Sprung ins Hauptfeld zu schaffen. Übrigens sollte der Eine oder andere Spieler noch ausfallen, wäre auch Peter Gojowczyk ein Nachrücker-Kandidat für die Quali.

Auch deutsche Damen sind in der Quali vertreten: Hoffnungen dürfen sich Anna-Lena Friedsam, Eva Lys und Katharina Hobgarski machen. Optionale Nachrückerinnen wären Mona Barthel und Noma Noha Akugue.

Wie hoch ist das Preisgeld bei den Australian Open 2023?

Mehr als 50 Millionen US-Dollar werden bei den Australian Open 2023 ausgeschüttet – ein neuer Rekord! Die Gesamtausschüttung stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent an. Der Siegerin und dem Sieger winken dieses Jahr umgerechnet 1,89 Millionen Euro, die Finalisten knacken ebenfalls die Millionen-Grenze (1,03 Millionen Euro). Doch schon der Sprung ins Hauptfeld lohnt sich: Aufgerundet 68 Millionen Euro wandern auf die Bankkonten der Erstrundenteilnehmer.

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(Bild © IMAGO / AAP)

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Dennis Ebbeck

bin 05.01.2023 gepostet von:

Dennis Ebbeck

Redakteur

Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er bringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.


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