Der FC Bayern arbeitet offenbar an einem Torwart-Hammer - Starstube

Der FC Bayern arbeitet offenbar an einem Torwart-Hammer

Der FC Bayern arbeitet offenbar an einem Torwart-Hammer

Viele Probleme für Nagelsmann
Der FC Bayern arbeitet offenbar an einem Torwart-Hammer

Geknickte WM-Stars, ein schwer verletzter Kapitän, keine Nummer eins: Bayern München startet mit erheblichen Problemen ins neue Jahr. Viel Zeit bleibt Trainer Julian Nagelsmann nicht um diese Probleme zu lösen, denn das erste Spiel des Jahres ist gleich eine riesige Herausforderung.

Hasan Salihamidžić hat Stress. Am Dienstag startete der FC Bayern in die Vorbereitung, doch eine neue Nummer eins is immer noch nicht. Dabei sollte der Ersatz für den schwer verletzten Kapitän Manuel Neuer am Freitag in München sein, wenn der Rekordmeister ins Trainingslager nach Katar fliegt.

Torwart Kevin Trapp (r) soll als Ersatz für Manuel Neuer beim FC Bayern im Gespräch sein.

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Die Bayern sollen nach „Bild“-Informationen nun sogar bei Frankfurts Nationalkeeper Kevin Trapp angefragt haben. Der 32-Jährige steht bei den Hessen, aber noch bis 2024 unter Vertrag. Wie die Zeitung berichtet, sollen sich die Münchner „bei der Trapp-Seite“ erkundigt haben, ob ein Wechsel infrage käme. Eine offizielle Anfrage bei der Eintracht habe es bisher aber noch nicht gegeben. Offizielle Aussagen zu der Personalie gab es zunächst nicht.

Doch die ungeklärte Torwartfrage ist nicht das einzige Problem, das den Sportvorstand und Trainer Julian Nagelsmann vor dem Auftakt umtreibt. Vor allem die geknickten WM-Stars um Joshua Kimmich und Thomas Müller bereiten Sorgen. Dazu fehlen neben Neuer noch Lucas Hernandez (Kreuzbandriss) und Sadio Mané (Reha nach Operation). Verletzte und Enttäuschte – Nagelsmann dürfte zunächst eher als Seelsorger gefragt sein.

Gut? Könnte richtig teuer werden

Auch Salihamidžić ist als Krisenmanager gefordert. Im Tor galt bisher der Gladbacher Yann Sommer als Top-Kandidat, nachdem sich der nach Monaco ausgeliehene Alexander Nübel eine Rückkehr nach München aktuell kaum vorstellen kann. Neben dem Trapp-Gerücht brachte die „Bild“-Zeitung auch noch einmal Marokkos WM-Helden Bono ins Gespräch. Der 31-Jährige, beim FC Sevilla unter Vertrag, könnte aber wie Trapp richtig teuer werden. „Wir prüfen verschiedene Szenarien“, hatte Salihamidžić in der Torwartsuche zuletzt der „Sport Bild“ gesagt. Mit dem 34-jährigen Sven Ulreich haben die Münchner derzeit nur noch einen erfahrenen Torwart im Aufgebot.

Offen ist auch, ob die Bayern in der Defensive noch einmal nachlegen. Hernandez galt als Alternative auf der Linksverteidigerposition, die nun mit Alphonso Davies nur einfach besetzt wäre. Salihamidžić prüfe „die Optionen auf dem Transfermarkt“, sagte Herbert Hainer. Der Präsident ist dennoch zuversichtlich, dass die gebeutelten Bayern „ohne Übergepäck“ ins neue Jahr 2023 gehen. Man kenne die Spieler „gut genug, um zu wissen: Sie werden nach der Winterpause jetzt erst recht die großen Ziele mit dem FC Bayern angehen und wieder in die Spur finden“.

„Das gehört zur DNA dieses Klubs“

Viel Zeit bleibt Nagelsmann dabei nicht, seine Stars aufzurichten. Bereits am 20. Januar steht mit dem Bundesliga-Spitzenspiel in Leipzig schon die erste große Herausforderung an. Im Februar wartet dann der Champions-League-Knaller gegen Paris St. Germain mit den Superstars Lionel Messi, Kylian Mbappé und Neymar.

Kein Grund zur Aufregung. „Wir sind der FC Bayern und sehen Herausforderungen immer als Chancen – das gehört zur DNA dieses Klubs“, betonte Hainer auf der Vereins-Homepage. Volles Vertrauen hat er dabei in Nagelsmann. Den 35-Jährigen erlebe er „hochprofessionell, sehr flexibel und immer bereit für die nächste Stufe. Mit ihm ist alles möglich, auch wenn der Champions-League-Sieg natürlich nicht planbar ist.“

Am Dienstag starten die Bayern mit Leistungsdiagnostik an der Säbener Straße ins Jahr. Vom 6. bis 12. Januar geht es dann ins Trainingslager – und das ausgerechnet nach Katar, wo gerade die DFB-Stars bei der WM eine Demütigung erlebt haben. Hilft nichts – zumal die Ziele wie immer sehr hoch gesteckt sind. Zur elften Meisterschaft in Serie soll es im DFB-Pokal endlich wieder einmal nach Berlin gehen. Und auch in der Königsklasse ist das Finale in Istanbul avisiert. Er habe sich den Termin, so Kahn, „rot markiert“.

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