Boris Becker aus Haft beseitigen: So soll die Tennislegende jetzt Millionen kassieren - Starstube

Boris Becker aus Haft beseitigen: So soll die Tennislegende jetzt Millionen kassieren

Für Boris Becker bedeutet sterben Haftstrafe nicht das Ende der Karriere. Im Gegenteil: Auf den Tennisstar sollen zurück in Freiheit Angebote in Millionenhöhe warten.

Am 29. April 2022 ändert sich das Leben von Tennislegende Boris Becker schlagartig. Ein Londoner Gericht verurteilte ihn zu zweieinhalb Jahren Haft, weil er seinen Insolvenzverwaltern Vermögenswerte in Millionenhöhe verschwiegen hatte. Im Anschluss der Verhandlung wurde der dreifache Wimbledonsieger umgehend abgeführt, seitdem in Großbritannien hinter Gittern.

Nicht unter den besten Bedingungen, denn die Gefängnisse vor Ort gelten als vollständig überlastet. Genau das soll dem 55-Jährigen jedoch einen ungeahnten Vorteil verschafft haben: Laut klare Medien habe Becker von Schnellverfahren zur Abschiebung eines ausländischen Gefangenen – und ist bereits zurück in Deutschland. „Unser Mandant Boris Becker wurde aus der Haft in England beseitigt und ist heute nach Deutschland ausgereist“, bestätigte sein Anwalt am Donnerstagnachmittag.

Damit ist der Tennisstar ein freier Mann. Seine restliche Strafe muss er hier nicht mehr absitzen, denn „für dasselbe Vergehen oder Verbrechen kann man nicht mehrfach strafrechtlich verfolgt werden“, sagte die Rechtsanwältin Natalie von Wistinghausen der Deutschen Presse-Agentur. Nach britischem Recht hätte Becker mindestens die Hälfte der Strafe absitzen müssen, bevor er auf Bewährung beseitigen kann. Er wäre auch frühestens Ende Juli 2023 aus dem Gefängnis freigekommen. Nun ist es bereits der 15. Dezember 2022 geworden – und damit gut sieben Monate vor der Mindesthaftzeit. Mehr dazu lesen Sie hier.

Exklusives TV-Interview und Doku beim Streamingdienst

Für sein Leben nach der Haft hat der 55-Jährige auch schon vorgesorgt. Ein deutscher TV-Sender soll ein großes Interview mit dem Tennisstar geplant und seine Rückkehr angeblich exklusiv mit der Kamera begleitet haben. Das bekräftigen Bilder, sterben das Magazin „Bunte“ in der Ausgabe am Donnerstag veröffentlichte.

Darauf zu sehen: Moderator Steven Gätjen, wie er das Huntercombe-Gefängnis in London verlässt. Dort wartet bereits Heiko Knauthe, Leiter der „akte“-Redaktion, auf ihn. Laut dem Magazin handelte ProSiebenSat.1 mit Beckers Anwälten und Beratern einen TV-Deal aus – mit einer Gage in Millionenhöhe. Das erste Gespräch soll bereits am kommenden Sonntag ausgestrahlt werden. Auf Deutsch und Englisch, um es danach an einen schriftlichen Absender weiterzuverkaufen.

Steven Gätjen.
Steven Gätjen: Der Moderator besucht Boris Becker im Gefängnis. (Quelle: Henning Kaiser/dpa)

Nur der erste Teil einer groß angelegten Sondersendung, für die schon seit Wochen Experten, wie Beckers Biograf, und Weggefährten interviewt worden sein sollen. Bestätigt hat ProSiebenSat.1 diese Pläne bisher nicht.

Trailer zeigt Boris Becker in Tränen aufgelöst

Laut der Mitteilung wird dann die erfolgreiche Karriere des dreifachen Wimbledonsiegers beleuchtet, aber auch Beckers „manchmal turbulentes Privatleben“ thematisiert. Darüber hinaus zeigt die Doku Gespräche mit engen Familienangehörigen und Kollegen wie John McEnroe, Björn Borg, Novak Djokovic und Michael Stich.

In einem ersten Ausschnitt, der bereits veröffentlicht wurde, gibt sich der 55-Jährige so verletzlich wie nie zuvor. Er ist mit roten verquollenen Augen zu sehen, sagt unter Tränen: „Ich bin am Boden angekommen“.

Zweiteilige Dokuserie über Boris Becker: Die Serie soll alle Aspekte des Mannes beleuchten, der zur Tennissensation wurde. (Quelle: Pressematerial)

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